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Fahrradfahren jenseits der Autostraßen im Empordà

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Das Fahrradfahren ist eine Freude im Hinterland der Costa Brava. Das katalanische Empordà setzt sich aus 2 Verwaltungsdistrikten zusammen, dem Alt Empordà und Baix Empordà.  Beide weisen eine gewisse morphologische Ähnlichkeit  auf. Richtung Osten begrenzt vom Mittelmeer und seiner abwechslungsreichen Costa Brava. Im Norden markieren die Pyrenäen den Grenzverlauf nach Frankreich während im Westen die Landschaft in verschiedene Mittelgebirgszüge übergeht.

Beide Provinzen bilden zusammen ein verhältnismäßig flaches Land mit einer unbedeutenden aber das Landschaftsbild prägenden weichen Hügelbildung. Von daher ist das Empordà eine ideale Region, um sich auf dem  Fahrrad ohne große Anstrengungen fortzubewegen. Es gibt eine fantastische Infrastruktur von breiten Landwegen, die wie ein engmaschiges Netz die Landschaft durchziehen. Die Nutzung dieser Wege bleibt ansonsten nur den Anwohnern oder Landwirtschaftsbetrieben vorbehalten.  So kann man von Ortschaft zu Ortschaft über  perfekt ausgeschilderte Feldwege, mal asphaltiert mal als Sandpiste, sich bewegen. Die Mehrheit dieser Ansiedlungen sind historisch gewachsene Dörfer oder Kleinstädtchen, die einen zauberhaften Flair ausmachen. Die Distanz zwischen diesen Orten ist auch nicht allzu groß. Oft sind es nur wenige Kilometer, so dass es unzählige Möglichkeiten gibt, die Routen zu gestalten oder eine Pause einzulegen.

Einige Orte, die touristisch auch mit der nötigen Infrastruktur ausgestattet sind, und damit über ein Angebot von  Restaurants und Übernachtungsmöglichkeiten verfügen, sind zum Beispiel Peratallada, Monells, Torroella de Montgrí, Palau-Sator… Aber es gibt endlos viele zu entdecken, und jede dieser Ansiedlungen mit ihrem speziellen Charme.

Wer die Ruhe, Muße und das entspannte Dahingleiten sucht und keine großen Kraftanstrengungen machen möchte, kann sich die Routen auf vielfältige Weise selbst programmieren.

Es gibt nur hin und wieder ein kleines Hindernis, das die Natur geschaffen hat, speziell in den Herbst- Winter und Frühlingsmonaten, die eigentlich von den Temperaturen und der Sonnenscheindauer her für den Fahrradtourismus prädestiniert sind. An nicht wenigen Tagen muss mit einem äußerst starken dauerhaft wehenden Wind, der “Tramuntana”, gerechnet werden. Dieser ist besonders ausgeprägt im Alt Empordà. An diesen Tagen ist zu empfehlen, die Ruten mehr auf den Südteil, den Baix Empordà, zu verlagern.

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