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Ein frisch gepreßter Bio Orangensaft – fast ein Muß im Winter zum Beginn des Tages

orangensaft aus selbst gepressten bio orangen

 

Wenn sich im Herbst langsam die meisten Früchte rar machen, kann wieder der Entsafter aus dem hinteren Teil des Geschirrschrankes geholt werden. Denn die Orange wird erneut in diesen dunklen Tagen Protagonist. Ein frisch gepresster Bio Orangensaft kommt im Winter zum Beginn des Tages vielerorts auf den Frühstückstisch. In Spanien zum Beispiel setzt sich das Angebot von einheimischen Früchten in den Regalen ab Mitte Oktober durch.  Und auch in Deutschland  wird sie daher zu einer im erweiterten Sinne  “regionalen” Frucht, die mit gutem Gewissen gegessen oder getrunken werden kann.

So verabschieden wir uns für ein paar Monate dem Saft aus der Flasche, ob Konzentrat oder Direktsaft, ob bio oder konventionell. Denn keiner dieser abgefüllten Säfte kommt weder in Geschmack noch in der geballten Kraft von Vitaminen und Mineralstoffen an einen selbst gepressten heran.

Unser Einkauf:

1 Kg Bio Saftorangen für 1.95  bis 2.95 €.                                                                                                                                                    Die Preise sind aus dem Winter 2019/20. Gesehen in vielen Bioläden Deutschlands in dieser Jahreszeit.

Mit 2 Orangen (ungefähr 350g) täglich haben wir für 3 Tage einen Saft für den morgendlichen ersten Trunk.  Zwischen 70 Cent bis 1,00 €  am Tag für ein Glas auf unsere Gesundheit.

Das Plus:
  • Tagesbedarf von Vitamin C mit 2 Orangen abgedeckt.
  • alle Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, sekundäre Pflanzenstoffe und Enzyme bleiben erhalten. Sie gehen direkt ins Glas.
Warum es Bio Orangen sein sollten:
  • weil sie nicht mit Pestiziden behandelt wurden.
  • die Schalen können noch anderweitig verwendet werden, da diese nicht behandelt sind.
  • Die Betonung liegt auf dem Wort Bio. Nicht nur das Verbrauchermagazin Ökotest hat in seiner Februarausgabe 2019  die Wichtigkeit festgestellt, hier auf Bioprodukte zurückzugreifen. Damit gehen Sie sicher gegenüber Pestiziden und sonstigen nicht ungefährlichen Nebenprodukten.
  • Das  Insektizid Chlorpyrifos, das bei konventionellen Orangen bis heute eine breite Anwendung gefunden hat, ist ab diesem Jahr – 2020 –  in der EU verboten.  Dieses Insektizid  steht unter anderem im Verdacht sich negativ auf die Hirnentwicklung von Kindern auszuwirken.
Tipps für den Einkauf:
  • Das Aussehen der Frucht ist weniger wichtig. Für den O-Saft ist vor allem entscheidend, dass viel Flüssigkeit gewonnen werden kann. Kleine äußerlichen Fehler in der Schale können vernachlässigt werden.
  • Viel wichtiger ist es, wenn beim Taktgefühl die Orange leicht nachgibt und diese sich “füllig” anfühlt, also nicht ausgetrocknet ist.
  • die Schale darf gern dünnhäutig sein. Das ist fast immer gleichzusetzen mit mehr Fruchtfleisch und somit auch mehr Saft.
  • Auch die Reife der Frucht  kann über ein leichtes Betasten festgestellt werden. Auch hierfür gilt, Härte der Frucht heißt oft Unreife und damit wenig Saft.  Die notwendige Fruchtsüße dürfte ihr dann fehlen.
Quellen und erweiterte Informationen:

Ökotest Februar 2019 Orangen

Taz:  Ackergift schaedigt Embryonen

 

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